„Eine Heilpflanze die viele verschiedene
Verwendungen findet“
Der Echte Lavendel ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler. Dieser graufilzig behaarter, aromatischer Strauch kann eine Höhe von bis zu einem Meter (selten 2 m) erreichen. Er findet vor allem Verwendung als Zierpflanze oder zur Gewinnung von Duftstoffen. In der Medizin bzw. wird diese Heilpflanze bei vielen verschiedenen Beschwerden bzw. Erkrankungen eingesetzt.
Diese Pflanze stammt ursprünglich aus den Regionen des Mittelmeergebiets. Dort ist er auf trockenen und warmen Hängen bis Dalmatien, Griechenland und Italien weit verbreitet vor. Er wächst bis zur Waldgrenze an felsigen und trockenen Hängen. Bis Heute hat sich
der Lavendel aber auch in Südeuropa weit verbreitet.
Er setzt sich aus Linalylacetat, Linalool, Campher und Cineol zusammen. Die Inhaltsstoff sind dabei folgende:
- 40 bis 50 Prozent Ester,
- 25 bis 35 Prozent Monoterpenole, Monoterpene, Sesquiterpene, Ketone und Oxide.
Diese Heilpflanze wird dank den vielen verschiedenen Inhaltsstoffen bei mehreren Beschwerden bzw. Erkrankungen mit Erfolg eingesetzt. Die Wirkungen dieser Pflanze haben wir für Sie im folgendem kurz zusammengefasst. Hierzu zählen grundsätzlich folgende:
- antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend, harntreibend, krampflösend, Asthma, Erschöpfungszustände, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Husten, Kreislaufschwäche, Magenkrämpfe, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Rheumatische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Spannungs-Kopfschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Wasseransammlungen, Entzündete Wunden, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose.
Hier handelt es sich um eine grosse Seelenpflanze, die durch ihren Duft auch eine seelische Reinigung bewirken kann. Durch Lavendel kann das Seelengefäss gereinigt werden um Raum für subtilere bzw. höhere Werte zu schaffen. Klärung bringt immer Ruhe und Nervenstärke und gleichzeitig wächst auch die Aufnahmebereitschaft für Neues.
Seinen Höhepunkt hat er, im Vergleich zu anderen Heilpflanzenarten nicht zur Zeit der vollen Blüte, sondern etwas davor. Man könnte annehmen, dass er auf eine andere Möglichkeit der Entwicklung als die des natürlichen, biologischen Kreislaufs hinweisen will.
Lavendelpräparate können so innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Zu den Anwendungen gehören beispielsweise folgende:
Für den Tee oder die äusserliche Anwendung eignet sich der Tee aus den getrockneten Blüten.
Auch Tinktur eignet sich für die innerliche und äusserliche Anwendung.
In kleine Stoffkissen eingenäht, beruhigen Kissen Kleinkinder, sodass sie besser schlafen können.
Im Badewasser hilft er beim Entspannen.
Als Zutat in Salben wirkt er gegen Hautreizungen.
Aus den Rispen mit Stängel kann ausserdem auch Öl hergestellt werden. Dies erfolgt durch Wasserdampfdestillation, Schleppdestillation oder wo die Blüten in Öl (beispielsweise Sonnenblumen- oder Olivenöl) angesetzt werden. Um entsprechendes Ausgangsmaterial bekommen zu können, sollte am Morgen bzw. nach dem Regen kurz, wenn die Blüten abgetrocknet sind, geerntet werden.
Diese Pflanze ist aber nicht nur in der Medizin und Duftmittel-Industrie eine wichtige Pflanze, da er auch in der Küche für einen speziellen Geschmack sorgen kann. Weiche Triebe und Junge Blätter eignen sich zum angenehmenen verfeinern von vielen verschiedenen Gerichten wie beispielsweise:Fisch, Eintopf, Lammfleisch, Geflügel und auch Soßen bzw. Suppen. Ein wenig Lavendel kann auch Salaten einen speziellen Geschmack verleihen. Als Gewürz gehört er häufig in der französischen, italienischen und spanischen Küche in den Gerichten. Getrocknete und luftdicht sowie lichtgeschützte Pflanzenteile können 6 bis 9 Monate die Qualität behalten.
Häufiger als der Echte Pflanze wird in Frankreich der Lavandin angebaut, eine Hybride von Echtem und Speik Pflanze. Hierbei handelt es sich häufig auch um die Basis für teuere bzw. bekannte Öle und Essenzen. Der Duft von diesen Essenzen und Ölen ist allerdings schwächer als die von Produkten aus echtem.
Diese Pflanzen werden vor allem beruhigende und antiseptische Wirkungen zugesprochen. Für innerliche Anwendung können Einschlafstörungen, Unruhezustände und Oberbauchbeschwerden, wie beispielsweise Darmbeschwerden oder reizmagen nervöse sein.
Die Blätter werden ausserdem auch beim niedrigem Blutdrock und bei Schlafstörungen eingesetzt. Risiken oder Nebenwirkungen sind grundsätzlich nicht bekannt.