Nietnägel: Was ist das und wie entsteht ein Nietnagel?
Nietnägel entstehen, wenn beim herauswachsen der Fingernägel die Nagelhaut so stark auf dem Nagelplatte haftet, das sie mitgezogen wird. Durch die starke Spannung reißt die Nagelhaut ein.
Nietnägel sehen nicht nur ungepflegt aus, sie sind auch recht unangenehm, da man durch die eingerissene und meist sehr trockene Nagelhaut an den Seiten des Nagelbetts oft an Stoffen, Strumpfhosen und ähnlichem hängenbleibt und die Haut noch mehr einreist. Oft sind schmerzhafte Entzündungen die Folge.
Häufiges cremen kann hier leider keine Abhilfe schaffen, da das Problem an der Wurzel, also an der Nagelhaut beseitigt werden muss.
Hierzu ist es wichtig die Nagelhaut regelmäßig und richtig zurück zu schieben. Um die Nagelhaut nicht zu verletzten sollte mit einem Nagelhautentferner und evtl. zusätzlich mit einem Nagelbalsam gearbeitet werden. Hierdurch wird die Nagelhaut weich und geschmeidig und kann wesentlich leichter zurückgeschoben werden. Selbst hartnäckige kaum sichtbare Nagelhäute auf der Nagelplatte werden hierbei entfernt.
Der Fingernagel wächst nun ohne das die Nagelhaut auf der Nagelplatte haftet, somit entstehen keine Risse mehr. Die tägliche Anwendung mit einem reichhaltigen Nagelöl wirkt sich zusätzlich positiv auf den Nagelwachstum und die Nagelhaut aus.
Wie schiebe ich die Nagelhaut richtig zurück?
Hierbei gibt es unterschiedliche Methoden, um die Nagelhaut zurück zu schieben, wie z.B. mit einem Manikürspatel, einem Nagelhüfchen, der Naturnagelfeile 240/240 o.ä..
Wichtig ist, die Nagelhaut immer in feuchtem Zustand und ganz vorsichtig zurückzuschieben, nicht mit Gewalt, da sonst die Gefahr besteht das Nagelbett, die Nagelhaut oder sogar die Nagelwurzel zu beschädigen. Letzteres kann zu schlechtem Nagelwuchs und damit zu Problemnägeln führen.
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