Nietnägel: Was ist das und wie entsteht ein Nietnagel?
Nietnägel entstehen, wenn beim herauswachsen der Fingernägel die Nagelhaut so stark auf dem Nagel haftet, das sie mitgezogen wird. Hierdurch entsteht eine so starke Spannung, das die Nagelhaut reißt. Nietnägel sehen nicht nur ungepflegt aus, sie sind auch recht unangenehm, da man durch die eingerissene und meist sehr trockene Nagelhaut an den Seiten des Nagelbetts oft an Stoffen, Strumpfhosen und ähnlichem hängenbleibt und die Haut noch mehr einreist, oft sind schmerzhafte Entzündungen die Folge.
Häufiges cremen kann hier keine Abhilfe schaffen, da das Problem sozusagen an der Wurzel, also an der Nagelhaut beseitigt werden muss. Hierzu ist es wichtig die Nagelhaut regelmäßig und richtig zurück zu schieben. Zusätzlich kann man einen Nagelhautentferner und ein Nagelbalsam benutzen, die die Nagelhaut weich und geschmeidig machen und halten und somit ein zurückschieben wesentlich erleichtern. Selbst hartnäckige kaum sichtbare Nagelhäute auf der Nagelplatte werden hierbei entfernt. So wächst der Fingernagel, ohne die Nagelhaut mit sich zu ziehen und so entstehen keine Risse mehr. Die tägliche Anwendung von einem reichhaltigen Nagelöl wirkt sich zusätzlich positiv auf den Nagelwachstum und die Nagelhaut aus.
Nagelhaut wie schiebe ich die Nagelhaut richtig zurück?
Hierbei gibt es unterschiedliche Methoden, um die Nagelhaut zurück zu schieben. Wichtig ist, die Nagelhaut in feuchtem Zustand und ganz vorsichtig zurückzuschieben, nicht mit Gewalt, da sonst die Gefahr besteht das Nagelbett, die Nagelhaut oder sogar die Nagelwurzel zu beschädigen. Letzteres kann zu schlechtem Nagelwuchs und damit zu Problemnägeln führen.
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